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Community Summit 3/2007: Deathmatch
Selbstverständlich sollte während des Summits auch der Multiplayer nicht zu kurz kommen, Auch für ihn hatten wir viel Zeit zum Testen. Leider war es nicht möglich, dass wir den brandneuen Power Struggle Modus anspielen. Statt dessen wartete ein spannendes Deathmatch Game auf uns, das wir ausführlich zum Batteln nutzten, um uns mit den gängigen Waffenmodellen von Logo Crysis vertraut zu machen. Wie beim Singleplayer kam auch hier der Fun-Faktor nicht zu kurz.


Wir spielen Deathmatch an

Am zweiten Tag des Logo Crysis Community Summits konnten wir dann auch einen Multiplayerpart antesten: Das Deathmatch. Einen derart einfachen Spieltyp kann man nicht neu erfinden - aber wesentlich attraktiver machen. Über die Map waren viele Einstiegspunkte verteilt und fast an jedem fand sich eine durchschlagskräftige Primärwaffe in unmittelbarer Nähe. Auch wenn geübtere Spieler schon mit der SOCOM-Standardpistole auf ihre Kills kamen, waren einige der Waffen doch beliebter als andere. So fand die Chaingun oft Verwendung. Unter anderem gab es auch eine Alienwaffe, die alle durch ihren coolen blauen Eisstrahl beeindruckte. Der Rocket Launcher konnte zwar nur mit drei Schuss aufwarten, bot dafür aber eine unvergessliche Explosion, die mühelos mit jedem Actionfilm aus Hollywood hätte mithalten können. Seine Position war dann auch ziemlich schnell bekannt, weil einfach jeder damit etwas in die Luft jagen musste.




Neben diesem Standard-Deathmatch bereicherte der Nano Suit in vielen Spielsituationen das Gameplay. Stand man zum Beispiel ohne Munition vor einem Gegner mit Chaingun oder Raketenwerfer, hatte man entweder die Speed-Funktion, um dem Kugelhagel zu entkommen oder, wenn man nahe genug war, die Strenght-Funktion um den Gegner mit den bloßen Fäusten auszuknocken. Wenn man den Nano Suit gut im Griff hatte, war man mit einer Kombination aus beidem meist sogar erfolgreicher, als das Gegenüber mit seinem bewegungsverlangsamenden Großkaliber. Der Feind konnte im Gegenzug durch die Strenght-Funktion die Genauigkeit seiner eigentlich stark streuenden Chaingun immens erhöhen, so dass die Fäuste nicht ganz so schnell flogen. Generell war diese Waffe mit ihren neun Läufen und den 200 Schuss der absolute Favourit gerade für die Anfänger.




Neben aufsammelbaren Waffen und dem Nano Suit, haben die Enwickler an vielen Stellen auch Upgrades versteckt, die man finden konnte um im Anschluss damit die eigene Waffe zu pimpen. So konnte man beispielsweise das Granatwerfer-Add On erst nutzen, wenn man dieses irgendwo erspäht und angesteckt hatte. Eine weitere Möglichkeit war, eine zweite SOCOM-Pistole aufzusammeln um dann im Tarantino-Stil mit einer Pistole pro Hand durch das Level zu schnetzeln. Eines durfte man jedoch nicht aus den Augen verlieren: Die Munition. So war es nicht verwunderlich, dass man des Öfteren oben beschriebene Faustkämpfe beobachten konnte, wenn man die Magazine aufeinander entleert hatte.

Eine Kleinigkeit trübte den Spielspaß nur am Rande: In der DX9 Umgebung war nichts zerstörbar, obwohl auch hier nicht mit netten Accessoires gespart worden war. So gab es einen Spawnpunkt in einer Hütte, wo noch ein komplettes Kaffeegeschirr auf einer Anrichte stand. Eröffnete man das Feuer darauf, passierte nichts. Das tat dem Spielgefühl aber überhaupt keinen Abbruch, da auch hier alles sehr detailverliebt ausgestaltet war.





Unsere Rundum-Eindruck

Der Deatchmatch-Modus hat allen Teilnehmern viel Spaß gemacht. Gerade durch die vielen verschiedenen, teils sehr effektvollen Waffentypen war das Gameplay an sich sehr abwechslungsreich und spannend. Auch die Möglichkeit die Fäuste des Nano Suits sprechen zu lassen, war wohl durchdacht und verlieh der bekannten Spielvariante eine frische, individuelle Note. Bei der temporeichen Multiplayerversion merkte man allerdings, dass die Entwicklung hierbei noch nicht so weit gediehen ist, wie beim Singleplayer. So waren die Spawns teilweise etwas unglücklich, weil an den verschiedenen Punkten, wo man ins Spiel geworfen wurde meist schon ein Gegner stand, der nicht lange zögerte und munter drauf los feuerte, so dass man gar nicht genug Zeit hatte, sich überhaupt umzuschauen, geschweige denn sich irgendwo seine Waffe zu besorgen. Mit Campen hatte das nichts zu tun, sondern war vielmehr der Zufall, weil gerade schon jemand an diesem Spawnpunkt ins Spiel gekommen war.

Auch waren teilweise noch Bugs zu finden, die das Aufheben der Waffe manchmal schwierig machten oder nicht zuließen. Diese kleinen Schönheitsfehler sollen aber noch gefixt werden. Wir freuen uns schon jetzt auf die finalen Versionen des Multiplayers.

Erstellt ... 15.05.2007
Autor ... Höhlchen
Hits ... 2.571
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Crysis Crysis
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