Gegen einen entspannten Tag am Meer hat wohl niemand etwas einzuwenden. Erst recht nicht, wenn das Wasser wie in
mit faszinierender 3D-Optik glänzt und alle Effekte mitbringt, die man sich von einer tropischen Insel mit Flair so erwartet. Da aber auch der schönste Spaziergang am Strand irgendwann langweilig wird, muss man das Meer im Spiel als das nehmen, was es ist: Transportmedium, ungewöhnliche Wegstrecke und Tarnung um ans Ziel zu kommen.
Schon im
DX10 Fly Over Trailer erhielten wir einen ersten Geschmack darauf, wieviel Wert man auf die naturgemäße Umsetzung des Wassers gelegt hat. Sobald man eintaucht, erschließt sich eine völlig neue Umgebung. Feiner Sand mit teils bizarren Felsformationen, hier und da kleine Pflanzen, die sich in der Strömung leicht bewegen, dazu das Licht, das sich an der Oberfläche bricht und spiegelt - man findet sich im Grunde in einer ganz eigenen Welt wieder, die andere physikalische Gesetze befolgt, was teils limitierend wirkt, andererseits neue Möglichkeiten bietet. Startet ihr in unmittelbarer Nähe des Meers, könnt ihr perfekt zu eurem Vorteil die Felsen und Klippenvorsprünge nutzen, um ungesehen voranzukommen und die Feinde so zu überraschen.
Unter Wasser lauert die Gefahr
Um möglichst nahe an der Realität zu bleiben, haben sich die Entwickler gegen den Einsatz von Schusswaffen unter Wasser entschieden. Auch auf Wasserminen wurde verzichtet. Euch stehen dafür andere Verteidigungsmöglichkeiten offen. "Verteidigung?", wird sich mancher von euch fragen, "Auf wen soll ich denn unter Wasser treffen?" Da wir uns auf einer Südseeinsel befinden, werden zu den Meeresbewohnern neben harmlosen Fischen, auch
Haie gehören, wie ihr auf unserem Screenshot sehen könnt. Diese werden es vermutlich gar nicht schätzen, wenn ihr in ihr Revier eindringt. Wann ein solch hungriger Geselle auftaucht, lässt sich beim Eintritt ins kühle Nass natürlich nur sehr schwer vorhersagen. Daher solltet ihr stets wachsam bleiben und euch im Ernstfall auf die Power des Strength-Mode des Nano-Suits verlassen. Im Gegensatz zum Schuss ist Boxen wohl unter Wasser möglich, ebenso wahrscheinlich der Messer-Einsatz gegen das Tier.
Die Fortbewegung unter Wasser
Besonders gelungen ist eure Fortbewegung im Wasser. Ihr könnt schwimmen und tauchen, bei letzterem müsst ihr allerdings darauf achten, dass ihr in ziemlich regelmäßigen Abstanden an die Oberfläche zum Luftholen gelangt, ein weiterer Tribut an den Realismusanspruch der Entwickler. Das Tauchen umfasst nicht nur eine Ebene, sondern lässt euch die Wahl, ob ihr euch lieber nahe an der Oberfläche aufhaltet oder doch einen tieferen Abstecher auf den Meeresgrund wagt. In einem Interview erzählte Cevat Yerli von seinem Lieblingsfeature. So soll es möglich sein, dass man einen echten
Delfinsprung hinlegt, wenn man aus dem Tauchen heraus die Speed-Funktion des Nano-Suits anwählt und nach oben steuert. Dadurch schießt ihr wenig später raketenartig aus dem Wasser heraus, was unter anderem für den Gegner eine große Überraschung werden kann. Ob ihr so auch einem angreifenden Hai entkommen könnt, muss erst noch ausprobiert werden.
Der Transport auf dem Wasserweg
Wie ihr schon aus unserem Bericht vom Summit zum
Power Struggle wisst, werdet ihr bei mindestens einer Map auf einem U-Boot starten, während die Koreaner geschützt im Dschungel loslegen. Daneben sind im Spiel auch die Flugzeugträger sehr wichtig, die ja auch mitten im Meer liegen und unentbehrlich für den weiteren Verlauf der Mission sind. Es wird in
Crysis natürlich auch Fahrzeuge fürs Wasser geben. Hier wären ganz beesonders die
Boote hervorzuheben, die sich taktisch vielfältig einsetzen lassen. Unter anderem könnt ihr auf Speed- und Assault-Boats zurückgreifen, die teils bewaffnet sind und ausschließlich zum schnellen Transport oder für die Patrouillenfahrt dienen. Selbstverständlich könnt ihr alle steuern und damit auf Erkundungstour gehen. Gerade die Speedboat-Variante sorgt hier aufgrund ihrer Geschwindigkeit für ziemlich viel Spaß im Küstenbereich.