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Preview zu Harry Potter und der Orden des Phönix

 Thumbnail Heute gibt es nach etwas längerer Zeit mal wieder einen Artikel zu einem aktuell erscheinenden Titel von Electronic Arts. Heute trifft es Harry Potter und der Orden des Phönix, welcher am 28. Juni 2007 Nintendo DS, PC, die Playstation 2, die Playstation 3, die Playstation Portable, Nintendo Wii, die XBox360 und am 13 Juli für den Gamboy Advanced. Zur Verfügung hatte ich eine Presseversion für den PC, welche als Vorabversion zu sehen ist und somit noch einige Änderungen erhalten kann.

Doch kommen wir zum Spiel. Vor drei Tagen erhalten, war das Spiel recht schnell installiert. Nach einem kleinen gerenderten Intro in Spielegrafik, kam man recht schnell in das wunderschön aber mager gestaltete Menü. Jedem, der schon einige Male eine Konsolenumsetzung für den PC gesehen hat, fällt dabei recht schnell auf, das auch dieses Spiel leider eine eben solche ist. Ins besondere im Bereich des Steuerungsmenüs springt dies ins Auge. Somit waren Vorurteile schon fast vorprogrammiert. Beachtenswert sind dennoch die Übergänge der einzelnen Menüpunkte, welche über die Zaubererzeitung "Der Tagesprophet" getätigt werden und wobei jeder Menüpunkt eine andere Animation hervorruft.

Nach der Konfiguration der Steuerung und Einstellungen zu Grafik und Schnelligkeit des PCs, ging es mit meiner lahmen Mühle, genannt PC, ab in das Spiel. Gleich nach dem kurzen Intro musste ich schon recht schnell zum Zauberstab greifen und die Verwandtschaft von Harry vor angreifenden Dementoren verteidigen. Dass damit die Probleme erst anfangen weiß ich bis dahin noch nicht, jedoch bekomme ich durch eine kleine Animation so einiges an Unterstützung. Diese zeigt mir während des Angriffs und der Zeit der Verteidigung, wie ich agieren muss um meinen Mann zu stehen. Gezeigt, getan, springt sofort ins Auge, dass man hier nicht einfach nur eine Taste drücken, sondern selber aktiv werden muss. Zudem ist es recht hilfreich zu wissen, welche Bewegung welchen Zauber hervorruft.

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Einige von diesen bekommen wir gleich im Anschluss an die kurze Zaubersequenz und den zweiten Teil des Intros vorgeführt und gelehrt. Natürlich bietet man uns auch ausgiebig die Möglichkeit diese in geschützter Umgebung anzuwenden. Gleichzeitig treffen wir einige alte Bekannte wie Ron, Hermine und Sirius Black wieder. Doch ist nicht viel Zeit, sich auszuruhen, denn der dritte Teil des Intros folgt recht schnell und wir finden uns in Hogwarts wieder. Damit beginnt euer Abenteuer.

Um euch nicht zu viel von der Story zu verraten, beschränke ich mich ab jetzt lediglich auf die spielerischen Aspekte. Jedoch sei noch gesagt, dass sich die Geschichte des Spieles sich nicht nur auf die Filmhandlung beschränken, sondern sehr viele Elemente aus dem Buch enthalten wird. Zu dieser Schlussfolgerung kommt schnell jeder Leser der Buchreihe. Doch zurück zum Thema.

Kaum angekommen hat man die Möglichkeit einen Großteil der Räume zu erkunden. Diejenigen, die der Story zu weit vorweg greifen würden, sind dabei durch Aushänge markiert und erlauben keinen Zutritt. Anfangs nur mit recht wenigen Zaubern ausgestattet, kann man dennoch Schülern helfen, Hogwarts aufräumen, oder einfach nur neue Gebiete erkunden. Neben Charakteren und Vorkommnissen die die Story vorantreiben, sind auch solche vorhanden, die lediglich Nebengeschichten oder Bonusfeatures ermöglich.

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Die Bonusfeatures sind dabei Interviews, Fotos, Artworks, Ausblicke auf den Film und viele weitere schöne Informationsmaterialien. Weiterhin bietet es sich an verschiedenen anderen Sachen, wie verschiedenen Knallpoker-, Koboldstein-, Zauberschach- und Versteckspielen nachzugehen, auch wenn diese keine weiteren Features Freischalten. Sie machen eine Menge Spaß und werden mit verschiedene Pokalen belohnt.

Doch kommen wir zum Spiel selbst. Nach einiger Eingewöhnung findet man schnell und unkompliziert ins Spiel. Probleme bereiteten lediglich die gewöhnungsbedürftige Kameraführung, die manchmal langen Wege und die zwar seltenen aber ermüdenden Suchspiele, um die Hauptstory weiterzuführen. Die Kameraführung ist eine Mischung aus Freifliegender und Festinstallierter Perspektive. Diese selbst ist nicht besonders umständlich lediglich gewöhnungsbedürftig. Jedoch verursachen die schnellen Sprünge der Perspektive, beim Wechseln der Räume, zeitweise mehrere Versuche einen Raum zu betreten. Die lange Wege erklären sich von selbst: Hogwarts ist ein riesiges Schloss mit Außengelände, da kommt so etwas vor.

Die letzte Schwierigkeit, die Suchspiele, kann man auch umgehen, wenn man ein gutes Gedächtnis hat, mit welchem ich bedauerlicher Weise nur zeitweise gesegnet bin. So blieb mir meist nur das Ablaufen aller Räume. Dieses Gedächtnis ist auch bei der Nutzung der Zauber sehr von Vorteil. Auch wenn die Anzahl nicht besonders hoch ist, kann das Wissen um die Bewegungsmuster im Kampf, wie auch beim Aufräumen und den Prüfungen in Hogwarts sehr von Vorteil sein.

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Grafisch kann Harry Potter und der Orden des Phönix durchaus mit jedem halbwegs aktuellen Spiel mithalten und bleibt trotzdem bei der Nutzung der CPU und des Arbeitsspeichers sehr genügsam. So war es selbst mit meiner alten Möhre möglich, ohne jedwedes Ruckeln zu spielen. Ladezeiten existieren bei diesem Spiel praktisch nicht, abgesehen vom Laden eines Spielstandes. Trotz meiner anfangs eher negativen Meinung zu Konsolenumsetzungen, habe ich mit diesem Spiel einige gute Erfahrung gemacht, welche die Schlechten von früher sehr gut aufwiegen können.

Zum Abschluss, wie gewohnt, das Fazit: Jeder Adventure-Fan hat mit diesem Spiel eine gute Möglichkeit, tiefer in das Harry Potter Universum einzusteigen. Jedoch seien die Grobmotoriker gewarnt - viele der Zauber benötigen ein ruhiges Händchen. Sonst passiert es schnell einmal, dass man, anstatt ein Feuer zu entzünden, jemanden die Treppe runterschubst. Mir hat das Spiel, trotz der kleineren Probleme, sehr viel Spaß gemacht und ich kann es jedem nur weiterempfehlen.

Jetzt bleibt mir nur noch eines zu sagen: "Evanesco"



Erstellt ... 27.06.2007
Autor ... Lexi
Hits ... 2.443
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