Zum Anspielen stand uns eine Singleplayer-Mission aus
Hellgate: London zur Verfügung. Zu Beginn erwartete uns ein großes Auswahlmenü, das komfortabler nicht sein konnte. Die einzelnen Klassen werden euch ansprechend präsentiert. Damit aber nicht genug. Eure Wahlmöglichkeit geht soweit, dass ihr neben dem Geschlecht der Spielfigur auch beim Erstellen der Optik frei wählen könnt. Die Größe, die Haarfarbe, das Gesicht, der Trainingszustand und noch vieles mehr könnt ihr nach eurem Willen umsetzen. Besonders cool sind die Rüstungen. Selten hat man in einem Spiel so vielfältige, phantasievolle Outfits gesehen, die so gut zum jeweiligen Kämpfertyp passen. Nachdem wir uns entschieden hatten, ging es auch schon los.

Wir starteten in einer Station. Nachdem wir unsere Aufgabe erhalten hatten machten wir uns auf unseren Weg an die Oberfläche von London. Einst prächtige Straßenzüge lagen in Dunkelheit da, die Straßen zum Großteil zerstört. Überall waren offene Spalten aus denen die Glut der Hölle hervorbrach. Wir hatten uns bei der Spielfigur für den
Marksman entschieden, der besonders bei den Shooter-Fans gut ankam. Nach einer kurzen Phase in der man sich, die richtige Waffe vorausgesetzt, wie bei Starship Troopers fühlt, wird es recht schnell anspruchsvoll. Das hat uns aber ganz und gar nicht abgehalten.

Viele Fans der Diablo Reihe werden sich beim Spielen erinnern:. Es ist schwer, es ist knackig, aber man hat immer das Gefühl, dass es schaffbar bleibt. Und das motiviert natürlich ungeheuer. Stirbt man trotzdem einmal, schafft es das Resurrect System einen direkt weiter zu machen zu lassen. Im Gegensatz zu anderen Spielen, wo auf den Tod unmittelbar eine Phase des Laufens oder der Reorganisation folgt, kann man bei
Hellgate: London direkt wieder ins Geschehen eintauchen und das immer mit dem Gefühl, jetzt schaff ich den verdammten Dämonen doch noch.

Auf unsere höllischen Gegner mussten wir nicht lange warten. Das Soft-Aiming Prinzip machte es relativ einfach, sich die Monster vom Hals zu halten und das vor allem dann, wenn mehrere gleichzeitig auf unseren Marksman einstürmten. Er ist der typische Range Damage Dealer. Dass
Hellgate: London Suchtpotential hat, stellten wir sehr schnell fest. Die droppenden Items erweiterten ständig unsere Möglichkeiten vorzugehen. Die diversen Mod Slots an den Waffen erlauben es, Fuel, Tech, Runen, Ammo usw. einzusetzen. Außerdem ist es möglich, Gegenstände zu zerlegen.

Dabei entstehen Materialien, die an einer NanoStation zum Upgraden des Items genutzt werden können. Was uns beim Marksman besonders gefallen hat, ist seine Schnelligkeit und sein Geschick. Unglaublich wie souverän er sich im Kampf schlägt. Unsere Gegner schenkten uns nichts. Mal zahlreich, mal vereinzelt setzten sie uns zu. Das Dämonenangebot war sehr reichhaltig. was man dazu sagen muss, so zumindest der subjektive Eindruck, es dauert ein wenig, bis man sich ins Spiel hineingefunden hat. Zunächst läuft es eher zäh, gewinnt dann aber schnell an Fahrt und macht riesigen Spaß.
Wir haben uns sehr darüber gefreut, das Action RPG
Hellgate: London über eine Stunde testen zu können. Der bisherige Eindruck hat sich mehr als bestätigt und wir sind schon gespannt, wenn wir Anfang November voll ins Geschehen eintauchen können.