Modifikationen und Support
Mit den wichtigsten Community Fragen um Mods und Editor startete die Runde gleich in die Vollen. John bestätigte, dass es ein SDK (Software Developer Kit) geben wird, welches den Moddern sehr viele Gestaltungsfreiheiten erlauben wird. Auch könne man sich bei Problemen jederzeit an das Team wenden. Patches und Updates werden neben den Bugfixes auch
zusätzlichen Content erhalten. Es wäre auch möglich, dass man Fan-Made Inhalte in diese integrieren kann.

Multiplayer
Der zweite Punkt ging gleich in Richtung des
Multiplayerspielmodus. So wird es unter anderem einen Singleplayer-COOP geben, der euch erlauben wird, die Spielmissionen mit euren Freunden kooperativ nochmals zu durchleben. Weitere Modi sind mit
Skirmish und
Domination geplant. Insgesamt werden
mehr als 20 Multiplayer Maps für den Mehrspielerteil zur Verfügung stellen! Der höchste Teammodus wird
4 vs. 4 sein. Ein nützliches Feature hierbei kann für euch die geplante
Strategiekarte sein. In Echtzeit könnt ihr mit euren Verbündeten hier währen des Spiels Tatktiken anlegen und so einfach bearbeiten wie in einem Malprogramm.
Die Multiplayerschlachten werden unter anderem über das GAMESPY-Angebot vermittelt. Die Lösung für
Anti-Cheat steht noch nicht fest, allerdings werden die Entwickler sehr schnell auf bekannt gewordene Probleme reagieren und sie mit einem schnellen Fix abstellen. Es wird eine
Replay Funktion geben; über eine
Zuschauerfunktion wird noch nachgedacht. Hier werden gerade die Techniken, die hierzu möglich sind, geprüft. Im Multiplayer könnt ihr frei zwischen den Fraktionen des Singleplayer wählen.

Singleplayer
Ein Spiel, welches eine Geschichte im
Singleplayer erzählt, braucht natürlich Helden. So konnte die erwartete Frage nach diesen speziellen Spielfiguren von John Randell auch einfach beantwortet werden. Sicher werde es Helden wie
Wilson oder dem Westpoint Absolventen
Kirkland geben, die die Geschichte begleiten. In den
18 Missionen werdet ihr natürlich nicht nur die NATO, sondern auch die russische Seite spielen können. Die Geschichte erlebt ihr also aus mehreren Perspektiven. Im Verlauf der Missionen werden die Aufgaben anspruchsvoller. Sind zum Beginn noch hauptsächlich Spionage- und Aufklärungsmissionen das Hauptaugenmerk, werden im späteren Spiel - passen zur Eskalation des Konflikts - weitere in diesem Kontext sich verändernde Aufgaben hinzu kommen.
Die
Schauplätze werden hauptsächlich in Europa angelegt. Weitere wollte John Randell mit einem Schmunzeln noch nicht verraten. Insgesamt verbinden viele
Zwischnesequenzen die Hintergrundstory und schaffen Übergänge zu neuen Aufgaben.

Spielsystem
Zu Beginn jeder Mission startet ihr im Truppenauswahlbildschirm. Hier erhaltet ihr Überblick über eure
Core Army, welche ihr von Auftrag zu Auftrag mitnehmt und hier ausbauen könnt. Doch hier geht es nicht nur darum, ein paar Einheiten zu kaufen. Da die Kampfverbände der Infanterie immer in Teams aufgestellt werden, könnt ihr hier auch kombinieren: Ein Anführer, drei MG- und ein Bazooka-Schütze könnten so in eine Einheit kombiniert werden. Die notwendigen Bezahlpunkte verdient ihr im direkten Kampf über das
Prestige-System. Eure Einheiten gewinnen im Kampf
Erfahrung: Vier Stufen sind hier zu erreichen.. So werden eure Einheiten über die Kampagne besser, schneller, treffsicherer und mit verbesserten Spezialfähigkeiten ausgerüstet. Die hat auch einen weiteren, praktischen Wert: Erobert ihr eines der
herumstehenden Fahrzeuge, überträgt sich der Bonus eures Teamanführers auch auf dieses Vehikel.
Wie bekommt man
Nachschub auf der Map, wenn es keinen Basisbau gibt? Oft könnt ihr Gebäude einnehmen, manchmal gibt es direkt Verstärkung. Es gibt jedoch auch Maps, da müsst ihr mit dem auskommen, das ihr habt. Insgesamt sind die Nachschublinien in sich logisch. Die Turppen segeln nicht an Fallschirmen vom Himmel, sondern erreichen euch auf Straßen, Schienen, vom Wasser oder zu Fuß und über Luftlandeeinheiten.
Wie im oben stehenden Multiplayer angesprochen, habt ihr manchmal die Chance, eine
Fabrik zu erobern. Hier nehmt ihr mit euren anwesenden Truppen den Punkt ein. So lange ihr die Oberhand habt, geht das Gebäude an euch. Der Feind kann natürlich angreifen und euch wieder die Kontrolle - und damit den Nachschub - entreißen. Neben dem Hauptkampf gibt es oft einige
Sekundäre-, Bonus- oder sogar
Geheimziele zu erfüllen. Hierfür gibt es nochmals Prestigepunkte auf euer Spielkonto.

Steuerung
Ein letzter Punkt hierbei war die
Steuerung vor allem von
Flugzeugen. Diese wird mehrheitlich indirekt erfolgen: Ihr gebt ein Angriffsziel vor und eure Piloten erledigen den Rest. Einige Flugvehikel, wie die Helikopter oder der Aufklärer, lassen sich dem gegenüber etwas direkter steuern. Die Luftangriffe könnt ihr meist jedoch nur anfordern, wenn die Gegebenheiten optimal sind (gutes Wetter, keine Luftabwehrstellungen in der Nähe). Selbstverständlich ist eure Luftwaffe auch mit
Gegemaßnahmen, wie z.B. Flares, ausgestattet, damit sie nicht gar so ein leichtes Ziel für Bodenabwehrstellungen sind. Das
Wetter selbst, beeinflusst unter anderem in den vorgenannten Punkten ebenfalls das Gameplay. Die Sicht wird im Nebel schwierig, bei Starkregen starten keine Bomber und so weiter.

Einheiten, Upgrades und Fähigkeiten
Viele
Features wurden im Q&A angeschnitten. So könnt ihr alle eure Einheiten mit speziellen Fähigkeiten
upgraden. Dies ist aber kein einfaches Update eurer Einheit, sondern eine zusätzliche Kampfoption, die ihr hinzufügen könnt und auslöst, wenn sie in der Schlacht benötigt wird: Bessere Tarnung, stärkere Panzerung oder den Aufbau eines Turmes, eines Lazaretts oder eines Tunnels. Richtig, ihr könnt auch
Tunnel bauen! Hiermit könnt ihr Truppen schnell zwischen zwei Punkten einer Map verschicken. Insgesamt gibt es sehr viele dieser Add-Ins für eure Einheiten, was den Kampf sehr taktisch machen wird.
Eine spezielle Anfrage betraf die
Tarnung. So wird es diese zwar im Rahmen der Fähigkeitenupgrades zwar geben - eine Einheit, die diese benutzt, wird aber nicht "unsichtbar". Beispielsweise besteht diese Eigenschaft bei den
Rangern darin, sich einzugraben (Foxhole), womit sie nur noch schwer auszumachen sind. Für unaufmerksame Beobachter ein idealer Hinterhalt. Dedizierte
Seeschlachten sind aktuell noch nicht geplant - obwohl es auch Kanonenboote und amphibische Einheiten geben wird.
Superwaffen gäbe es zwar auch, jedoch nur maximal eine pro Map.

Engine, Technik und Zusatzfeatures
Auf der
technischen Seite wurden weitere Fragen geklärt. Es kann das komplette Spielfeld zerstört werden. O-Ton Randell: "Alles ist nutzbar - oder zerstörbar". Seine es Gebäude oder Fahrzeuge, alles kann irgendwie benutzt werden. In den Gebäuden finden sogar
In-Door Kämpfe statt und einen Wald wird man mit dem Napalm-Angriff vielleicht sogar entzünden können. Einige spezielle Hotkey-Funktionen wurden ebenfalls genannt. Ihr könnt beispielsweise per Tastendruck eine
Kameraansicht speichern und diese jederzeit wieder in einem extra Ansichtsfenster aufrufen. So habt ihr beispielsweise eine befestige Stellung jederzeit im Live-Blick.
Auch die Gegner-KI wird gerade geschult. Sie soll sich vor allem unvorhergesehen verhalten, so dass man sich nicht auf eine einmal erlebte Taktik einstellen kann. Der Computergegner wird auch seine Situation einschätzen können und entsprechend reagieren. Abschließend wurden wir noch informiert, dass es fortlaufende
In-Game Statistiken geben wird.
Die Systemanforderungen sollen so "normal" wie möglich sein. Einen Superrechner benötige man nicht. DirectX 10 würde nicht unterstützt. Dies ist auch nicht notwendig, denn die
DirectX 9 Engine wurde mit vielen Licht- und Shadereffekten enorm erweitert, die sichtbar die Atmosphäre verstärken und den Spieler direkt ins Geschehen über die vielen
Zoomstufen hinein ziehen..
Einen geschlossenen Gruppen-Betatest wird es geben. Über einen offenen Betatest denkt man gerade nach. Der Release erwartet uns im ersten Quartal 2008.