In der Battlefield-Szene seid ihr
beiden ja beileibe keine unbeschriebenen Blätter mehr. Ich
möchte euch dennoch bitten, euch kurz vorzustellen.
Feigling: Also mein Name
ist Daniel`Feigling`Born, bin 24Jahre alt und ich Spiele BF2 bei
Team coolTronik.
Blackadder: In der BF
Szene kennt man mich als Blackadder. Ich höre auf den Namen
Jens und bin 27 Jahre alt, was mich doch schon zu einem Oldie in der
Community macht. Angefangen mit BF habe ich wie ein paar andere
„Überlebende der ersten Stunde“ bereits mit der Demo
von BF42.
Als Einstieg mal eine ungewöhnliche
Frage: Wie definiert ihr "eSport" ? Was ist
"professioneller eSport"?
Feigling: Nun, der Spaß
hört da auf, wo Geld ins geschehen eingreift. Somit könnte
man sagen das der eSport da Anfängt, wo es um Geld geht. Die
Professionalität steigert sich dann je mehr Geld im Spiel ist.
Blackadder: eSport
generell ist die elektronische Variante des Messens von Spielern oder
Teams in diversen PC Titeln ähnlich wie im sonstigen
Sportbereich, indem sie gegen andere Gamer antreten. Also eine
Intensivierung des Gamings über das „normale“
Publicgaming hinaus organisiert in Clans. Als professionellen eSport
würde ich den eSport bezeichnen, mit dem man (in welchem Umfang
auch immer) Preise und/oder Geld erspielen kann. Dies setzt dann
einen noch intensiveren Umgang mit dem Game voraus, welches man
spielt. Sprich: regelmäßiges Training und ein konstanter
Wettstreit mit anderen Spielern/Teams in diversen Ligen.
Wo ordnet ihr Battlefield und seine
verschiedenen Teile ein?
Feigling: Naja wenn wir
uns alle Teile von Battlefield anschauen so muss man sagen das
Battlefield 2 wohl am weitesten gekommen ist. Um die Frage ob es sich
bei Battlefield 2 um hochgradigen eSports handelt, kann man sich
streiten. Niemand streitet aber ab, dass sich die EPS Teams
anstrengen, einige wenigstens, und leider auch immer weniger.
Blackadder: Battlefield
ist sicherlich ein eSports Titel. Im Vergleich zu den nach wie vor
marktführenden Spielen wie Counterstrike oder Warcraft muss es
allerdings zurückstecken. Dies liegt vor allem an der
Komplexität, als auch an der Teamgröße der BF Teams
und dem nicht wirklich erkennbaren Willen von EA/Dice auf die
Clancommunity einzugehen.
Muss eSport generell "Spaß"
machen oder muss in erster Linie der "Erfolg" und
"Prominenz" da sein? Wie haltet ihr es?
Feigling: Nun ich kenn
zum Beispiel keinen Fußballer der sagt, dass ihm seine „Arbeit“
keinen Spaß machen würde. Jedoch gibt es immer Tage und
Wochen, wo man absolut keinen Bock mehr hat. Das kann passieren, wenn
die Stimmung im Team gesunken ist, man sein Potential mit dem Team
nicht voll abrufen kann oder man sonst wie einfach nicht „in
Stimmung“ ist.
Blackadder: Wenn man
eSports betreiben will, muss zunächst natürlich der Spaß
vorhanden sein. Wenn ich keinen Spaß an einem Spiel habe, dann
würde ich das Spiel auch nicht intensiver spielen. Insofern ist
zum Einstieg der Spaß die Voraussetzung. Im Laufe der Zeit
lässt der Faktor Spaß nach, das ist auch nicht
ungewöhnlich. Dann muss man die Motivation aus dem „Wettstreit“
gegen andere Spieler und dem Erfolg (Siege, Preise etc.) ziehen.
Wir bei Team egamespoint sind
eigentlich noch alle mit Herzblut bei der Sache. Sprich: wir haben
Spaß am zocken von BF2, wollen aber auch so viele Erfolge wie
möglich einfahren. Gewinnen macht bekanntlich ja am meisten
Spaß. ;)
Der Start der ESL Nations
Championship steht kurz bevor. Wie seht ihr "unsere"
Erfolgschancen? Gibt es ein "Minimalziel"? Wie beurteilt
ihr die Konkurrenz?
Feigling: Das Minimalziel
bleibt die Vizemeisterschaft. Denn schließlich wollen wir uns
steigern. Konkurrenz bildet natürlich in erster Linie wieder das
Team aus Schweden. Wobei ich Persönlich die USA nicht wirklich
einschätzen kann. Daher denke ich das dass Spiel gegen die USA
schwer werden wird. Nicht zuletzt wegen der Pings.
Blackadder: Für uns
kann es im ESL NC nur ein Ziel geben: Wir wollen in beiden
Disziplinen den Titel nach Deutschland holen. Deutschland stellt in
meinen Augen die größte Community im Bereich Battlefield
in Europa, trotzdem ist es uns bisher nie gelungen, einen NC zu
gewinnen. Letztes Jahr waren wir mit dem Finaleinzug schon sehr nah
dran. Dieses Mal ist der Zeitpunkt gekommen, in dem wir uns den Sieg
erspielen, der schon längst hätte eingefahren werden
müssen! Dieses Mal sind mit Kanada und den USA zwar Länder
aus Übersee mit dabei, aber auch vor diesen beiden Nationen
müssen wir sicher keine Angst haben. Natürlich ist Schweden
wie auch in den vergangenen Jahren der Hauptkonkurrent, aber ich bin
der festen Überzeugung, dass wir sie in diesem NC nach Hause
schicken werden!
Die CLANBASE startet ja ebenfalls wieder ihren "NationsCup". Müssen wir uns daran gewöhnen,
den Zusatz ESL und CB für "Team.Germany.BF2" zu
verweden? Wie habt ihr das geregelt?
Feigling: So eine Frage
haben wir uns noch gar nicht gestellt und ich denke das sie sich auch
nicht stellen wird. Ich denke wenn’s zu Team.Germany.BF2 News
geben wird, so wird man aus der News an sich rauslesen können um
welches Team es sich handelt.
Blackadder: Es gibt
diesbezüglich noch keine Regelung, da ich nicht darüber
informiert bin, ob und wenn ja wer das deutsche Team in der Clanbase
führen wird. Ich sehe aber auch keinen Bedarf, dies regeln zu
müssen. Beide Seiten haben nichts miteinander zu tun. Insofern
sollte es auch zu keinen Problemen kommen.
Hat es euch überrascht, dass
die ESL die Championship auch im 5on5 Modus anbietet? Was mag hierbei
der Grund gewesen sein?
Feigling: Naja mich hat
es weder überrascht noch hätte ich es vermisst. Der Grund
für eine Championship im 5on5 Modus wird wohl die hohe Aktivität
der 5on5 Ligen sein.
Blackadder: Infantrymatches
haben sich seit Beginn der Battlefieldreihe schon immer einer großen
Beliebtheit erfreut. Insofern ist es nur konsequent auch in diesem
Modus einen Nationscup auszuspielen, da es doch etliche Spieler gibt,
die sich auf diesen Modus konzentrieren.
Brächte es Battlefield generell
weiter im eSport voran, wenn man mehr Events auf die "Tiny-Teams"
(6on6 und darunter) ausrichten würde? Diese Modi sind ja
äusserst beliebt - was unter anderem am geringeren
"Organisationsaufwand" liegen mag?
Feigling: Das kann man
schlecht sagen. Battlefield wurde nie dafür programmiert im 5on5
oder 6on6 gespielt zu werden. Allerdings ist meine Meinung in der
Beziehung klar: Nur ein 5on5 oder 6on6 Spiel schafft es auf
Internationale Events. Daher denke ich nicht, dass Battlefield diesen
Schritt jemals schaffen wird. Und über die Politik seitens EA
müssen wir uns in dieser Beziehung sicher nicht unterhalten.
Blackadder: Ich denke
schon, dass Battlefield in Verbindung mit einem Mod, gespielt im 6vs6
Modus, einen deutlichen Push erhalten würde. Die Teams sind
aktuell mit 14-15 Spielern einfach zu groß, um wirklich eine
Konkurrenz zu Counterstrike bieten zu können, da wir so einfach
weniger Teams in den Ligen haben und dies die Qualität in der
Breite mindert.
Generell: Ist der INF-Modus, der mit
Patch 1.4 kam, eher ein Gewinn für BF2(-esport)?
Feigling: Nun, ich bin
kein INF, ehrlich gesagt habe ich diesen Modus, wenn überhaupt,
nur ein paar Minuten auf Public Servern gespielt. Allerdings ist die
Aktivität der Infantry Ligen recht hoch. Wobei diese wohl
genauso hoch wäre ohne INF-Modus, da dieser Modus nicht wirklich
was neues bringt.
Blackadder: Dazu kann ich
wenig sagen, da ich ihn bisher nicht gespielt habe. Generell kann man
aber sagen, dass dieser Mod alleine nicht ausreicht. Dazu müssten
noch weitere, nur auf diesen Mod ausgelegte Maps kommen. Außerdem
würde ich persönlich einen Mod bevorzugen, der auf kleine
Teams ausgelegt ist, aber trotzdem noch zumindest 1 Fahrzeug pro
Karte beinhaltet, um das Spielgefühl von Battlefield nicht
vollständig zu zerstören.
Die Clanbase geht mit ihrem
NationsCup einen anderen Weg: In Richtung der "Big Teams"
(12on12+). Was war euer Grund, die Teamleitung hier nicht zu
übernehmen?
Blackadder: In meinen
Augen macht dieser Cup einfach keinen Sinn. Es gibt in Europa einfach
keine wirklich vorhandene Basis, die einen solchen Nationscup im
12vs12 Modus auf den 32er Karten rechtfertigen würde. Dies ist
sicherlich auch nicht für Battlefield als eSports Titel
förderlich. Noch größere Teams bedeuten gleichzeitig
noch weniger Teams, die aktiv spielen können und somit schneidet
sich die Clancommunity damit nur ins eigene Fleisch. Für das
gemütliche Zocken auf Publicservern mögen die großen
Karten schön sein. Für den eSport im Bereich Battlefield
ist dies aber tödlich. Daher sollte man den Ligen als
Clanspieler zeigen, dass man so etwas nicht haben möchte. Ich
würde es auch begrüßen, wenn sich Deutschland aus den
eben genannten Gründen nicht an diesem Turnier beteiligen würde.
Aber dies ist die Entscheidungen von anderen, die dies ggf. anders
sehen.
Ein kleiner Punkt bei dieser
Entscheidung war auch schlicht die Tatsache, dass wir auf den großen
Karten über keinerlei taktische oder sonstige Kenntnisse
verfügen. Schon allein aus diesem Grund wären wir als
Leader für diesen Cup nicht optimal geeignet.
Der CB Nationscup hat selbst mit
12on12 schon 16 Teilnehmer (ESL NC: 24). Warum funktionieren bei der
Clanbase die "Big Teams" (51 aktive Clans in der 16on16 BF2
Ladder!), die bei "deutschen" Ligen -auch der ESL- nie in
Schwung gekommen sind?
Blackadder: Zum einen
liegt dies schlicht und ergreifend an der Tatsache, dass die ESL nach
wie vor primär die deutsche Szene anspricht, wohingegen die
Clanbase der Anlaufpunkt für Teams aus ganz Europa ist. Die ESL
verfügt zwar auch über europäische Ligen, doch sind
europäische Teams in der Regel trotzdem eher in der Clanbase zu
finden. Insofern ist das Potential an Teams in der Clanbase natürlich
größer und es mögen daher auch mehr Teams in der
Ladder vertreten sein. Auch sollte man erst einmal abwarten, wie
erfolgreich beide Cups tatsächlich verlaufen werden. Ich kann
mir nicht vorstellen, dass im Endeffekt alle Nationen im Clanbase NC
tatsächlich antreten bzw. zu Ende spielen werden. Ich erwarte
dort doch mehrere Abgänge, bevor der Cup beendet sein wird.
Hat der Patch 1.4 - jetzt, einige
Monate nach Release - erkennbare Auswirkungen (Verbesserungen) für
den BF-eSport gebracht?
Feigling: Es gab
sicherlich eine Menge Änderungen die das Spiel an sich verändert
haben. Auswirkungen auf den eSports in BF haben diese Änderungen
aber sicherlich nicht gehabt. Vielmehr ist es die Politik seitens EA
die dafür sorgt, dass der eSports in BF nicht wirklich ernst zu
nehmen ist.
Blackadder: Nein.
Im aktuellen BF-"Herbstangebot"
finden sich neben zwei NationCups, einem Euro- und vier OpenCups,
einem BYOC der CPL (!) und diversen anderen europäischen und
überseeischen Ligacups noch viele weitere "kleine"
Events. Man könnte sagen, BF2 war selten so "aktiv"
wie im Moment.
Feigling: Richtig, im
Moment ist richtig viel los. Hoffentlich gibt es auch noch genügend
Teams um das alles Spielen zu können. Bei dem CPL Event handelt
es sich wieder um ein 5on5 Event was meine These, das sich nur kleine
Teamgrößen international durchsetzen, unterstützt.
Allerdings denke ich nicht das ein EU Team den Weg auf diesen Event
antreten wird da sich das mit den Preisen nicht rechnet. Trotzdem
würde ich Persönlich auf so ein Event fahren
Nehmen sich die Cups gegenseitig das
"Publikum" weg?
Blackadder: Das
denke ich nicht. Euro- und Opencup schließen sich teilweise
schon einmal aus, so dass es dort zu keinen Überschneidungen
kommen wird. Außerdem bieten mehr Cups den einzelnen Teams auch
die Chance sich zu beweisen. Würde es keine Cups geben, dann
hätten wir ein Problem. „Zu viele“ kann es gar nicht
geben.
Feigling: Zuviel auf
einmal ist wirklich nicht gut. Trotzdem werden es sich die „großen
Namen“ der BF2 Szene nicht nehmen lassen einen Eurocup sausen
zu lassen. Man muss halt schauen für welches Spiel man sich
intensiver Vorbereiten muss und für welches nicht.
Wie sieht eure Prognose für den
BF2-eSport aus?
Feigling: Man sieht ja
den Verfall. Noch dazu kommt, dass Battlefield 2142 erschienen ist,
wohin auch das ein oder andere Team wechselt. Ich hoffe aber, dass
sich BF2 noch bis zum Sommer halten wird und die Cups noch
ausgetragen werden können. Wie bei allen EA Games denke ich aber
das der „tot“ von BF2 nicht aufzuhalten ist.
Blackadder: In meinen
Augen steht die Battlefieldserie kurz vor dem endgültigem KO als
eSport Titel. BF2 zeigt größere Verschleißerscheinungen
und der Nachfolger ist für Clanspieler bisher schlicht ein Witz.
Wir wollen als Clanspieler nicht jedes Jahr ein neues Spiel und
passend dazu 2 Addons und 2 Boosterpacks. Wir wollen optimalen
Support für das Spiel, das wir uns gekauft haben. Man sehe sich
alleine Battlefield 1942 an. Das Spiel ist bis heute nicht wirklich
bugfrei, trotzdem haben wir schon 3 Nachfolger über uns ergehen
lassen müssen. Es muss endlich eine Art Clanmod her, sei es von
EA/Dice oder aus der Community selbst heraus, um BF2 als eSport Titel
zu optimieren. Auch eine ordentliche Spectatorfunktion darf nach 4
Jahren doch nicht zu viel verlangt sein. Aber stattdessen bekommen
wir Jeeps zum Abwerfen und Ingamewerbung vorgesetzt. Das hier
irgendwann einmal noch etwas von EA/Dice kommt, da habe ich den
Glauben schon lange dran verloren. Entweder die Community hilft sich
selbst, es kommt ein Mod oder die Battlefieldreihe ist als eSports
Titel bald für immer tot.
Wird der BF2-eSport an "Bedeutung"
verlieren, falls es keine weitere EPS-Saison gibt oder ist dies nicht
an einem einzelnen Event fest zu machen?
Feigling: Eine EPS ist
immer was besonderes. Und BF2 hat eigentlich auch nur „überlebt“
weil es eine EPS gab. Wie man aber noch eine EPS veranstalten möchte
ist mir schleierhaft wenn man sich die ganzen Teams anschaut die
aufgehört haben oder eben zum Nachfolger wechseln. Sollte es
keine EPS mehr geben wird man froh sein können, wenn die
namenhaften Teams z.B. noch einen Eurocoup spielen werden.
Blackadder: In
Deutschland wäre die Battlefieldreihe ohne EPS als eSport Titel
bedeutungslos und bald tot. Aber die EPS alleine wird die Szene auch
nicht auf Dauer am Leben erhalten können. Zumindest gibt sich
die ESL Mühe, etwas für die Clanszene zu tun. Das kann man
von EA/Dice leider nicht behaupten. Mit Preisgeld alleine ist es
nämlich nicht getan! Da sollten sie lieber das Preisgeld in die
Entwicklung eines Clanmods basierend auf einem Modus in 6vs6 stecken.
Mods sind ja immer mal wieder ein
Thema im "eSport". Aktuell führen einige Ligen mehr
oder weniger erfolgreich ihre PoE2 Cups durch. Wäre ein
spezieller e-Sport-Mod eine Option für Battlefield? Ein "CS"
für Battlefield? Welche Faktoren stören - eurer Meinung
nach- den eSport-Erfolg von BF2 und müssten dort "beseitigt"
sein?
Feigling: Also ich
spreche ja nur für mich, von daher kann ich aus meiner Sicht
sagen, dass die Teamgröße stört. Allerdings auch der
Support Seitens EA. In fast keinem Spiel ist es so schwer, ein Mod zu
erstellen wie in Battlefield. Ein CS in BF fände ich als Lösung
nicht wirklich top. Aber ein 5on5 on im Conquest Mode bietet einfach
nicht die Spannung die ein rundenbasiertes System bietet. Da müsste
man sich was einfallen lassen......
Blackadder: Ich habe das
Thema ja bereits bei anderen Fragen mehrmals angerissen. Ein Clanmod
wäre für Battlefield als eSport Titel lebenswichtig. Neue
Karten auf 6vs6 ausgelegt, mit jeweils einem Fahrzeug und 3-4 Fahnen
wären dort optimal. Kleinere Teams würden für mehr
Teams im Gesamten sorgen. Dies würde die Konkurrenzfähigkeit
von Battlefield gegenüber anderen Spielen erhöhen und auch
große Multigamingclans dazu veranlassen, sich auf das Spiel
einzulassen. Aber wo soll dieser Mod herkommen? Von EA/Dice sicher
nicht. Und die Mods, die es bisher gibt und die noch erscheinen
werden, sind eher auf große „Publicschlachten“
ausgelegt. Dies ist für die Community zwar gut, aber hilft der
Clanszene nicht weiter. Aber es wäre ein Traum, wenn ein solcher
Mod erscheinen würde!
Die Gretchen-Frage: Wie haltet ihr
es mit BF2142? Hat der Titel Zukunft im eSport? Auch das
gleichermaßen "verurteilte" BF:V hatte ja durchaus
seine Blütezeit.
Feigling: Meine Haltung
zu BF2142 sollte glaub ich jeder kennen. Auch wenn einige sagen, der
Titel wäre besser, so bleibt es doch nur ein Spiel mit BF2
Engine. Also mit den gleichen lustigen Bugs aus BF2. Und wieder kommt
der Satz, es ist ein EA Spiel.... . Denke jeder weiß, was ich
damit sagen wollte.
Blackadder: BF:V war ein
weitaus besseres Game, als es 2142 je sein wird. Für Publicgamer
mag es ja schön sein, wirklich alles erst durch spielen
„freischalten“ zu können. Für uns als Clanszene
ist das aber ein schlechter Witz. 2142 wird in der Clanszene gar
keine Zukunft haben und der größte Flop der
Battlefield-Geschichte werden (in Bezug auf Clans, nicht auf die
Verkaufszahlen).
Wenn euch noch etwas auf der Seele
brennt, dann ist jetzt die Gelegenheit, es hier raus zu lassen:
Feigling: Auf der Seele
brennt mir so direkt nix. Aber ihr könnt ja mal EA schöne
Grüße bestellt. Vielleicht lesen sie das hier mal und
überdenken ihre Politik noch einmal. Aber, wenn ich recht drüber
nachdenke, nein, sie werden sich nie Ändern.
Blackadder: Zum einen
bedanke ich mich für das Interview, Grüße meine Jungs
von Team egamespoint, von Team Germany und auch alle sonstigen
Clanaktiven Teams und Spieler von BF2. Zum anderen nochmals der
Aufruf an EA: Tut etwas für die Clancommunity, sonst wird diese
bald zu einem Spiel der Konkurrenz abwandern!!!
Wir danken Blackadder und Feigling
für ihre Zeit und wünschen unserem Team.Germany.BF2 viel
Erfolg und Durchsetzungsvermögen in der kommenden ESL Nations
Championship!