
Das EVA-Logo
Die freundliche Frauenstimme ist eines der Markenzeichen von C&C, auch wenn die Abkürzung eigentlich ja männlich ist (Elektronischer Video Agent, manchmal auch falsch "Assistent"). EVA übermittelt einem Daten über Missionen und die dazugehörigen Videos, ermöglicht den Blick auf das Schlachtfeld im Spiel, lässt einen die Einheiten und Gebäude steuern und kommentiert so ziemlich jede Aktion, die der Spieler macht. In
Tiberiumkonflikt vertrauen sowohl
GDI als auch
Nod auf EVA. In
Tiberian Sun ist Nod auf den leistungsfähigeren CABAL umgestiegen. Aber auch EVA hat einige Weiterentwicklungen erfahren. So klingt ihre Stimme menschlicher als im ersten Teil (wobei die Stimme in der deutschen Version von Tiberiumkonflikt längst nicht so roboterhaft klingt, wie im englischen Original) und ist nun auch in der Lage, selbstständig strategisch und taktisch nützliche Hinweise zu geben. Nach dem Verrat CABALs in
Feuersturm stiehlt Nod ein EVA-Modul von der GDI. Ob man bei der Bruderschaft in
Tiberium Wars immer noch auf die weibliche Stimme vertraut oder wieder eine Alternative gefunden hat, ist noch unbekannt. Bei der GDI hingegen steht die Rückkehr von ihr schon fest.
Kurioses am Rande: Laut dem Abspann von
C&C Alarmstufe Rot heißt auch die hier männliche Kommentier-Stimme EVA.
CABAL

CABALs "Gesicht"
Nods CABAL (Computer Assisted Biologically Augmented Lifeform = Computergestützte, biologisch erweiterte Lebensform) bildet eine Art Gegenstück zur EVA. Seine Herkunft ist unbekannt – es wird häufig angenommen, dass er von Kane persönlich programmiert wurde oder von den Scrin stammt. Als einige Einheiten der GDI am Ende von Tiberiumkonflikt den
Tempel von Nod in Sarajewo stürmten, konnten sie bereits CABAL hören, allerdings schien er durch die Beschädigung des Tempels bereits nicht mehr komplett betriebstüchtig gewesen zu sein. Auch in
Renegade taucht er in der letzten Mission im Tempel auf. Allerdings sind seine Botschaften eher sinnlos („Achtung, die Bretter, die die Welt bedeuten, sollen nicht für den Bau von Baumhütten verwendet werden. Außerdem bitte keine Steine in Glashäuser werfen ohne entsprechende Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Das wäre dann alles!“). Es wird häufig angenommen, dass er noch nicht ganz fertig ist. Da er allerdings auch auf seine Beschädigung hinweist und um das Herunterfahren nicht benötigter Systeme bittet, ist er wohl eher durch die Ionenkanone beschädigt worden.
Nachdem er in Tiberian Sun bereits einen Versprecher hatte und von seinen Zielen statt von denen des Commanders sprach, verrät er in Feuersturm die Bruderschaft endgültig und baut seine eigene Cyborg-Armee auf. Als sein Kern dann am Ende des Add-Ons zerstört wurde, scheint er aber dennoch weiter zu bestehen. In Tiberium Wars wird in einem Geheimdokument die komplette Zerstörung seines Bunkers erwähnt. Am Ende der
Scrin-Kampgne hört man eine Stimme, die offenbar ihm gehört und einen Großangriff befiehlt. So häufen sich die Gerüchte, dass er jetzt die Aliens anführt. Vor einigen Jahren tauchten aber Konzeptbilder für das nur gerüchteweise existierende Tiberian Twilight auf, auf denen diverse Einheiten für CABAL zu sehen waren. Vermutlich hätte er in dem Spiel seine eigene Partei angeführt.
Tacitus
Bei dem Tacitus handelt es sich um ein kugelförmiges Artefakt. Es scheint alle Informationen über das
Tiberium zu enthalten. Es kann also, genau wie das Tiberium selbst eine große Gefahr aber auch enorm nützlich sein, da die Informationen dazu dienen könnten, die Verbreitung des Tiberiums einzudämmen, aber eben auch um sein zerstörerisches Potential noch weiter zu verstärken. Der Tacitus taucht zum ersten Mal in Tiberian Sun auf und befindet sich zu diesem Zeitpunkt im Schiff der Scrin. Daher wird vermutet, dass er außerirdischen Ursprungs ist. Nur Tratos, der Anführer der
Vergessenen und CABAL, Nods KI, sind in der Lage, ihn zu entziffern. Am Ende von Feuersturm gelingt es jedoch dem Dädalus Team der GDI unter Dr. Gabriella Boudreau, ihn zu entschlüsseln. Dabei kommen unglaublich viele Informationen zum Vorschein. Allerdings werden diese dem Spieler vorenthalten – das Spiel endet.
Der Name Tacitus ist vermutlich von dem römischen Geschichtsschreiber Publius Cornelius Tacitus abgeleitet.
Projekt: ReGenesis

Die mutierte Petrova
Ein Forschungsprojekt von Dr. Elena Petrova, die in Renegade zu Nod überläuft. Hier werden Menschen (bevorzugt gefangene Zivilisten) mit ungiftigem Tiberium infiziert, was sie mutieren lässt. Während die untersten Formen, die Novizen, noch unkontrolliert auch auf Nod-Soldaten losgehen, sind die höchsten, die Tempelritter, loyale Diener. Für das Projekt werden Informationen, die Dr. Ignatio Möbius und Sydney bisher über das Tiberium erschließen konnten, verwendet. Der Name ist darauf zurückzuführen, dass Petrova die Mutationen als Perfektionierung der menschlichen Rasse ansieht. Nachdem sie bereits den Anführer der Schwarzen Hand, General Gideon Raveshaw, mit dem Mutagen (Substanz, die die Mutationen auslöst) infiziert hat, wendet sie ihn an sich selbst an. Im Gegensatz zu ihm behält sie ihre Persönlichkeit und ihre Fähigkeit zu sprechen bei und stellt wohl den Abschluss des Projekts dar. Nachdem sie von Havoc getötet und der Tempel, in dem sich das Labor befand, zerstört wurde, wurde das Projekt vermutlich abgeschaltet, da man aber in Tiberian Sun wieder auf Mutanten trifft gingen die Forschungen bei Nod wohl dennoch weiter.
Die Schwarze Hand
Logo der Schwarzen Hand (Renegade)

General Gideon Raveshaw
Für besondere und geheime Operationen hat Nod seinen Elite-Kader: Die Schwarze Hand. Diese Elite-Einheit verfügt über spezielle (Laser-)Waffen und hat in Renegade auch getarnte Einheiten. In diesem Spiel stellt die Schwarze Hand den Großteil der späteren Gegner dar und ist für den Erfolg des Projektes ReGenesis verantwortlich. Angeführt werden sie hier von General Gideon Raveshaw, einem hinterlistigen und kaltherzigen Anführer. Nachdem er und ein Großteil der Schwarzen Hand von Havoc, dem Helden aus Renegade, ausgeschaltet worden sind, existiert die Einheit dennoch weiterhin. So sind sie am Anfang der Nod-Kampagne von Tiberian Sun für die Befreiung von Anton Slavik zuständig und bestreiten mit ihm dann auch den Feldzug. Eines ihrer Mitglieder ist hierbei die ebenso schöne, wie fanatische Oxanna. In Tiberium Wars schließlich steuern sie auch Einheiten in Form der Flammenwerfer-Infanterie bei.
Bei dem Namen hat man sich offenbar von der serbischen Untergrundorganisation gleichen Namens inspirieren lassen. Diese löste mit dem Attentat auf den österreichischen Thronfolger Franz Ferdinand 1914 den Ersten Weltkrieg aus. Dieses Attentat fand in Sarajewo statt, wo sich im ersten Tiberiumkrieg auch der Nod-Tempel befindet. Von Shepherd wird dieses Attentat vor der letzten Mission von Tiberiumkonflikt sogar angesprochen.