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Spiele und Themen » 22.02.2008 14:17
· Clash of Realities: Computer- und Videospiele im Blickpunkt
Pressemitteilung
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 Computerspiele sind längst Teil des täglichen Lebens. Dennoch scheint ihre Zukunft bisweilen recht ungewiss. Die Bestrebungen der Bundesregierung ein Verbot für gewalthaltige Titel zu erlassen und nicht zuletzt die neuen Indizierungsgründe, geben vielfach Anlass zur Sorge. Electronic Arts möchte in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Köln ein Stück weit Aufklärungsarbeit leisten. Hierzu wird die Tagung Clash of Realities Anfang März stattfinden.
Auf dieser Veranstaltung werden sich die Teilnehmer mit der Wirkung von Computer- und Videospielen beschäftigen. Vom 5. bis 7. März 2008 findet dort die 2nd International Computer Game Conference statt. Mehr als 250 Teilnehmer aus Deutschland und Europa haben sich bereits angemeldet. Die hohe Zahl zeigt das starke Interesse an einem Kongress dieser Art. Experten aus unterschiedlichen Fachrichtungen wie Psychologie, Medizin, Soziologie und Pädagogik präsentieren in Köln ihre Forschungsergebnisse. Viele bekannte Gesellschaftsvertreter sind vor Ort.
Die Teilnahme am „Clash of Realities“ ist kostenlos. Falls auch ihr euch angesprochen fühlt und in Köln vor Ort sein wollte, um mehr über die neuesten Ergebnisse zu erfahren, dann meldet euch im Internet unter www.fh-koeln.de/clash-of-realities an. Alternativ könnt ihr auch eine E-Mail an Katrin.Ackermann@fh-koeln.de schicken. Pressevertreter können sich dort ebenfalls für die Tagung akkreditieren.
Wer wird da sein?
Im Vergleich zur ersten Konferenz 2006 konnte der Anteil an internationalen Referenten gesteigert werden. Zu den Gästen gehört beispielsweise der bekannte Spieltheoretiker Jesper Juul vom Massachusetts Institute of Technology, der auch den Eröffnungsvortrag „Video Games: The most Emotional of all Media“ hält. Der US-amerikanische Linguist und Autor James Pau Gee (Arizona State University) wird zum Thema „Learning, Design, and Society: Games and Beyond“ referieren.
Zum Auftakt der Konferenz am 5. März spricht Moderatorin Conny Czymoch mit Peter Kloeppel (Chefredakteur RTL Television) über aktuelle mediale Entwicklungen. In der darauf folgenden Podiumsdiskussion „Spielt die Gesellschaft mit Spielen oder die Spiele mit der Gesellschaft?“ erörtern Thomas Krüger (Bundeszentrale für politische Bildung), Olaf Zimmermann (Deutscher Kulturrat), Ulrich Krapp (1Live) sowie Tagungsleiter Prof. Dr. Winfred Kaminski den Einfluss von Spielen auf den Alltag.
Tagungsleiter Prof. Dr. Winfred Kaminski von der Fachhochschule Köln
Computerspiele sind heute ein gesamtgesellschaftliches Phänomen. Sie sind ein wichtiger Bestandteil der Freizeitgestaltung, genau wie Fernsehen oder Musik auch. Daher ist es wichtig, dass die Forschungsgemeinschaft, die sich mit interaktiver Unterhaltungssoftware beschäftigt, ihre Erfahrungen interdisziplinär austauschen kann. Bei der zweiten Auflage des "Clash of Realities" bekommen die Experten genau diese Möglichkeit.
Thomas Zeitner, Geschäftsführer von Electronic Arts Deutschland
Als Vertreter des weltweit führenden Unternehmens auf dem Gebiet der interaktiven Unterhaltungssoftware bin ich sehr darauf gespannt, welche neuen Erkenntnisse die Wissenschaft zur Wirkung der Spiele gefunden hat. Die Premiere der Konferenz im Jahr 2006 hat gezeigt, wie sinnvoll es ist, das Thema Computerspiele aus einer wissenschaftlichen Sichtweise anzugehen. |
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#150663 · 4graphic · 22.02.2008 14:35
Meines Erachtens gibt es nur eine einzige nennbare und nachweisbare Grösse, die gesellschaftsrelevant genannt werden kann im Zusammenhang zwischen Computerspielen und deren Auswirkung,
und das ist die investierte Zeit pro Tag.
Alle anderen Thematisierungen sind politisches Geschacher und Volksaufhetzung auf unterstem geistigen Niveau von Leuten die in ebendiesen Themen alles sind nur nicht zuhause, aber trotzdem mit der grossen Keule darüber entscheiden.
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#150664 · PhoX · 22.02.2008 14:35
da bin ich mal gespannt hoffentlich haben sie erfolg
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#150670 · Victory1984 · 22.02.2008 15:08
generell schlimm, dass man eine ganze generation kriminalisiert und sich statt zum zocken unter dem mikroskop der wissenschaft wiederfindet. die idee dahinter ist gut, aber krass, dass man soweit gehen muss, erst irgendwelchen hohlköpfen diverse studien vorzulegen, damit man als spieler rehabilitiert ist. manchmal frage ich mich echt, ob sie keine familie haben. dann würde sich vielleicht ein gang in den keller lohnen, wo sich kinder oder enkel zum virtuellen schlagabtausch eingebunkert haben.
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#150672 · Mazzee4ever · 22.02.2008 15:12
@ Viktory dem Stimme ich voll und ganz zu!
Mal sehen was das bringt. . . . Hoffentlich nur gutes, sonst gehts echt bergab mit Deutschland!
Wenn die wirklich die Spiele Verbieten wollen, dann zieh ich glaub ich in die Schweiz oder Österrreich!
[ 1x editiert, zuletzt 22.02.2008 15:13 ]
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#150674 · Destroyer_Zero · 22.02.2008 15:18
Da kann man nur hoffen, dass die Politiker dieses Verbot nicht durchgesetzt bekommen.
Muss man sich mal vorstellen, z.B. Crysis, dass mit Abstand modernste Spiel im Moment, soll verboten werden 0o
Die deutschen Gesetze sind doch schon steng genug! Anderen wie z.B. den Engländer sind diese Gesetze scheiß egal!
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#150685 · SR_Tif · 22.02.2008 15:58
jo
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#150690 · b@tzen · 22.02.2008 16:13
Am deutschen Wesen soll die deutsche Gesellschaft genesen...*lach
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#150708 · Shock R. · 22.02.2008 17:19
Yeah, "Aufklärungsarbeit" von EA, subjektiv und außerdem sind sie ja auch noch supernah an der Community dran. ha. ha.
@batzn: So oder so ähnlich *g* Schon ein wenig schräg diese ganze Diskusion.
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#150716 · deadly machinery · 22.02.2008 18:08
Da kann man noch so viele objektive Studien und Reden erarbeiten, wen ndei Herrschaften in der Politik in Fahrt sind ist es meistens zu spät für Überzeugungsarbeit.
Und für die heiteren Jungs und Mädels, die nur auf den Zug aufspringen, in der Hoffnung ein paar Stimmen abzustauben, kommt so oder so jede Hilfe zu spät.
Ist des Polit'kers Hirn erst mal verrostet,
es tausenden Bürgern das Hobby kostet.
(Jo, das ist jetzt niedriges Niveau, aber immernoch höher, als so manche Rede, wenn grad' Wahlen anstehen ;) )
Naja, werde aber trotzdem auf die Veranstaltung gehen.
Hat sich eigentlich die Fam. Pfeiffer dafür angekündigt?
Ich hätte mal Interesse daran, Propaganda höchster Güte live mitzuerleben.
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#150717 · Höhlchen · 22.02.2008 18:08
Zitat: Yeah, "Aufklärungsarbeit" von EA, subjektiv und außerdem sind sie ja auch noch supernah an der Community dran. ha. ha.
Ein Kommentar, der von absoluter Planlosigkeit zeugt.
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#150723 · Alreech · 22.02.2008 18:32
Man braucht keinen Plan und keine Ahnung, um eine Meinung zu äußern - das trifft auch auf viele populistische Spielkritiker zu.
und nein, das ist kein Kompliment ;-)
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#150730 · nuclearboy · 22.02.2008 18:48
Ja, Alreech, leider trifft das zu... "Was der Bauer net kennt, isst der net" trifft auf die Politiker leider au zu ;)
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#150737 · b@tzen · 22.02.2008 19:13
„Spielt die Gesellschaft mit Spielen oder die Spiele mit der Gesellschaft?“
Das Thema erinnert an Heideggers Satz "Spricht die Sprache uns oder sprechen wir die Sprache"
Mein Kommentar von oben bezieht sich ausschliesslich auf die Politik.
Eine Diskussion wie sie anberaumt ist ist nie verkehrt, ausser auf der einen Seite sitzt eine Partei, die sich einen Pfifferling um die Sache schert und eh nur um politischen Vorteil bedacht ist.
Da tun mir im Vorfeld schon die Leute leid, die sich ernsthaft um ein Thema kümmern, aber im Prinzip nur Staffage sind für Politzirkus.
Ich hoffe nur, daß es irgendwas bewirkt mit dem was sie da vorhaben.
Politiker verstehen nur zwei Sprachen:
- wenns ihnen an die Macht geht
- und wenns ihnen an die Kohle geht.
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#150911 · Aightball · 24.02.2008 15:41
nur das Poliker schlimmer sind als alles andre die sind sowas von Weltfremd.
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#151098 · christo · 25.02.2008 21:00
Politiker sind die Wurzel allen Übels auf dieser Welt! So sieht das aus! xD
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