 Keine guten Nachrichten für die Veranstalter der amerikanischen Messe für Computer- und Videospiele E3. Nachdem bereits Activision, Vivendi und daraufhin LucasArts ihre Teilnahme an der Electronic Entertainment Expo abgesagt hatten, schließt sich ihnen id software (Doom, Quake) nun offenbar an. Erst letzte Woche hatte der Veranstalter bekanntgegeben, dass die Spieleschmiede noch nicht in der Liste der angemeldeten Entwickler stünde. Nun bestätigte id software die Befürchtung der Entertainment Software Association. Ferner sei man mit sofortiger Wirkung aus der ESA ausgetreten, nannte jedoch keine Gründe.
Die E3 vor dem endgültigen Aus?
Die E3 kämpft bereits seit zwei Jahren mit Problemen, die die Veranstalter nun zum Umdenken zwingen. Die Preise für einen Stand auf der amerikanischen Messe stiegen immer höher, bis sie einfach zu hoch wurden. Das erkannte die ESA allerdings bereits 2006, elf Jahre nach der ersten E3 in Los Angeles, und kündigte eine grundlegende Konzeptänderung an. Darüber, weshalb dieses Jahr trotzdem einige namenhafte Entwickler und Publisher fernbleiben, wird zum Augenblick noch gerätselt - speziell im Fall von id software, das nicht nur der Veranstaltung entsagte, sondern auch gleich aus der ESA ausgetreten ist.
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