Mit Hellgate: London möchte man ein Action-RPG mit Shooter Elementen erarbeiten, das teils stark an Diablo II erinnert. Das erscheint logisch, wenn man sich vor Augen führt, dass David Brevik, der geistige Vater der beliebten Diablo-Reihe, mit im Team sitzt. Zu spüren ist im Spiel auch der Einschlag der Blizzard-Schmiede, aus deren ehemaligen Mitarbeiterpool sich viele Entwickler der Flagship Studios rekrutiert haben. Noch in diesem Jahr soll das Spiel auf den Markt kommen und nicht zuletzt aufgrund seiner durchdachten Online-Komponente für viele schlaflose Nächte sorgen.
Die Welt von Hellgate: London ist in der nahen Zukunft angesiedelt, um genau zu sein im Jahre 2038. Achtzehn Jahre zuvor öffnete sich im Untergrund von London ein Tor zur Hölle und die Welt erlebte eine Dämonen-Invasion verheerenden Ausmaßes. Der Spieler startet als einer der wenigen Überlebenden dieser Katastrophe in der verwüsteten und von Dämonen beherrschten Metropole. Die gepeinigten Überbleibsel der Menschheit haben in dieser feindseligen Umgebung nur eine Option: Durch Vereinigung der Wissenschaft und uralter magischer Kräfte gilt es um jeden Preis zu überleben.
Der Spieler muss zahlreiche spannende Aufgaben bewältigen, die seinen ganzen Mut und Einsatz fordern. Er entdeckt neue Orte, sammelt Erfahrungen, verbessert seine Fähigkeiten und kämpft mit den Dämonen um Alles oder Nichts. Die Umgebung, die Gegenstände, die Dämonen und auch die Ereignisse werden zufallsgeneriert sein, so dass keine Langeweile aufkommt. Mit Spannung wird das ausgefeilte und flexible Skill-System erwartet. Damit möchte man ganz individuelle Charaktere schaffen, die der Spieler aktiv mitgestalten kann. Außerdem steht euch wie in einem guten Shooter eine modifizierbare Ausrüstung für alle Gelegenheiten zur Verfügung, die ihr nach und nach erweitern könnt. Wichtig war den Entwicklern auch, dass es wahnsinnig viele Levels gibt, die, angepasst an euren Skill, eine immer größer werdende Herausforderung darstellen. Eine umfangreiche Online-Komponente soll ebenfalls mit dabei sein und aktuellen MMOs, wie z.B. Guild Wars, in nichts nachstehen.
Die Entwickler haben es sich mit Hellgate: London zum Ziel gesetzt, die vereinnahmende Tiefe von Rollenspielen mit der spannungsgeladenen Action der Egoshooter zu verbinden. Dabei gibt es ein cooles Feature. Ihr könnt sowohl aus der Ego- als auch aus der Third-Person-Perspektive spielen, was sehr praktisch ist, da es gar nicht so leicht ist, in der Stadt mit ihrem detailreichen Setting den Überblick zu behalten und die plötzlich auftauchenden Dämonen so rechtzeitig zu erkennen.
Die Rollenspielkomponente wird gegenüber den Egoshooter-Elementen klar im Vordergrund stehen. Am ehesten trifft der Vergleich mit einem Hack&Slay-Rollenspiel im Stil von Diablo II. Die Entwicklung von PC-Spielen hat seither mehr als einen großen Schritt getan, und so könnt ihr euch neben einer schönen Grafik auch auf eine 3D-Umgebung freuen, die natürlich ebenfalls aus Sicht des Akteurs funktioniert.
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