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 Battlefield Bad Company Battlefield Bad Company
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PREVIEW von der Games Convention 2007

Zum Golde drängt doch alles - so auch die vier Soldaten aus der B-Company der US-Armee. Namensgebend für den kommenden Battlefield Konsolenhit Bad Company haben sich diese zum Ziel gesetzt, ihr geringes Salär mit der einzig wahren und immer gültigen Währung aufzubessern: Gold. Wie es um das neue DICE Projekt steht, konnten wir in einer kurzfristig zugesagten Präsentation erfahren. Aufgedeckt wurden hier nicht nur wieder ein paar Hintergründe, sondern auch einige der Spielmechaniken.


Mehr Hintergrund
Es geht also um vier Soldaten, die nicht so wirklich für das einstehen, was auf ihrer Uniform steht. Da der Sold ihrer Ansicht nach zu niedrig ist, müsse man die Möglichkeiten nutzen, möglichst heil und mit einem Zubrot aus dem Kampf hervor zu gehen. Wie praktisch, dass in ihrem Einsatzgebiet ein Transporter mit dem universellen Zahlungsmittel Gold gerade die Grenze passiert. Doch werden sie deshalb in einem neutralen Land einen Privatkrieg entfachen? Aber sicher.

Warum sollte man sich eine solche Chance einfach entgehen lassen? Gerade das Edelmetall ist unabhängig von jeglicher Währungsschwankung. Als Schande der Armee ist die B-Company sowieso nicht in eherne Leinen gehüllt. Die verbliebenen Bedenken, dass man ein neutrales Gebiet nicht einfach angreifen könne, werfen sie somit schnell über Bord.


Der Spieler, seine Umwelt und die Parteien
Euer alter Ego "Preston Marlow" ist neu in der B-Company. Ihn werdet ihr auf diesem Trip in bester Three Kings Manier begleiten.

Das ist auch schon der wesentliche Punkt: Es geht um die Menschen im Krieg - nicht um den Krieg an sich. Die vier Soldaten sind nicht scharf darauf, möglichst viel Kampf zu erleben, sondern einfach heil und mit gefüllten Taschen die Angelegenheit zu beschließen. Als "Neuer" hat man es natürlich schwer und wird auch entsprechend vorgeschickt, wenn es beispielsweise das gefährliche Gebiet zu erkunden gilt. Dass die Kampfhandlungen dann meist nicht lange auf sich warten lassen, kann man sich ja denken.

Insgesamt streiten sich im Kriegsgebiet drei Parteien: US Armee, Die Koalition des Mittleren Ostens (MEC) und eine Truppe von Söldnern (Mercenaries), die - so wurde nun bekannt - den Konflikt mit allen Mitteln schüren, um daran mit Waffenschieberei ordentlich zu verdienen. Ihr selbst befindet euch im Konfliktgebiet zwar in den Diensten der US Armee, doch spätestens wenn ihr hinter dem Gold-Transporter her seid, steht ihr nicht mehr nur bei der MEC, sondern auch bei den Mercenaries auf der Gegnerliste.


Spielmechanik und FROSTBITE Engine
Was das alles mit den bekannten, mehrspielerorientierten Battlefield-Titeln zu tun hat? Ganz einfach, denn auch hier ist das Battlefield-Prinzip integriert und muss nicht neu erfunden werden: Tu das, was du musst, wie du denkst, dass es richtig ist! Das klassische "Sandbox" Feeling kommt auch in diesem Singleplayer-Titel auf.

Eine kleine Hilfe gibt das Spiel allerdings. So markiert beispielsweise eine farbige Rauchsäule euren nächsten "Checkpoint", den ihr erreichen müsst. Nun stehen aber nicht einfach viele dieser Wegpunkte auf der Map, die ihr abklappern müsst. Im Gegenteil werdet ihr bis auf diese wenigen Hinweise frei entscheiden können, wie ihr eine Aufgabe angeht. Im vorliegenden Fall gilt es die Ortschaft zu erkunden, die im besagten neutralen Gebiet eines fiktiven Landes liegt. Wie ihr das macht, ist euch überlassen. Habt ihr zum Beispiel einen Zielmarkierer, lasst ihr einfach einen Artillerieschlag auf die unvorbereiteten, feindlichen Stellungen herabregnen.

Eindrucksvoll wird uns hier dann demonstriert, was die Engine grafisch und physikalisch zu leisten vermag. Neben der fast vollkommenen Zerstörbarkeit der Gebäude, Hindernisse und Vegetation, hinterlassen eure Granaten auch Krater im Boden. Mit dem besagten, russischen Zielmarkierer, legen wir einen Teil der Stadt in Schutt und Asche - doch dumm für uns, dass wir anscheinend nicht gut genug gezielt haben. Etwas unvorsichtig, beißen wir schnell ins Gras, als wir etwas zu leichtfertig die Straße herunter laufen.

Nachdem wir das zeitliche gesegnet haben, zeigt sich ein weiterer, innovativer Punkt des Spiels. Sterbt ihr, lädt nicht einfach der letzte Speicherpunkt und alles ist wie vor der Mission. Im Gegenteil: Für eure Umwelt läuft die Zeit weiter! Nach dem Respawn startet ihr zwar wieder "vor" der Aufgabe - alle Zerstörungen, erledigte Zwischenaufgaben und Gegner sind aber weiterhin auf dem Stand bei eurem Ableben. Habt ihr also schon große Zerstörung und Verluste bei euren Gegnern verursacht, bleibt dieser Sachbestand auch nach eurem Wiedereinstieg bestehen.

Sprechen wir von "Physikengine", kommt der Begriff taktische Zerstörung zum Tragen. Ihr könnt alles in die Luft jagen, doch eventuell ist es nicht so praktisch für euch, wenn ihr die Mauer zwischen dem heranrollenden Panzer und euch durchlöchert. Mit der taktischen Zerstörbarkeit kommt also ein zweiseitiges Element ins Spiel: Ist die Deckung vielleicht noch notwendig oder sprenge ich den Sniper inklusive dem ganzen Haus in die Luft und vermeide damit lieber den Nahkampf? Dies ist ebenfalls rein eure Entscheidung und beeinflusst euer weiteres Vorgehen.

Natürlich zieht jede Explosion auch ihr Umfeld in Mitleidenschaft. Diese Schockwelle verhält sich ganz natürlich und drückt mit einem explodierenden Hubschrauber auch alle Bäume in der unmittelbaren Umbebung zu Boden. Diese zertrümmern ein Haus. Herabfallende Mauerteile zerschlagen gleich noch ein Fass. Dieses explodiert und pulverisiert damit eine massive Betonbarriere, deren herumfliegende Trümmer in Folge den Rest des Hauses durchlöchert, in dem sich Gegner verschanzt haben. Das nennt sich Kettenreaktion!

Wie passend, dass sich auch das Wetter ändern kann. Ob das aber die großen Explosionen löscht, die ein (von den Russen gestohl...geborgter) Airstrike-Markierer auslöst? Wir bezweifeln es. Generll könnt ihr alle Waffen, Fahrzeuge und Hilfsmittel nutzen - egal ob eigen oder aquiriert.


Spielmodi und weitere Infos
Neben der dichten Singleplayerstory gibt es selbstverständlich noch den Multiplayer für bis zu 24 Spieler (12vs12). Die bis zu 1.5 km² großen Karten lassen euch hierfür viel Auslauf.

Sowohl im Singleplayer, als auch im Multiplayer werdet ihr in bester Battlefield-Manier Drop-Kits finden. Im Singleplayer wird dies primär dann erfolgen, wenn es für die Geschichte, bzw. für euch notwendig ist. Hier könnt ihr auch einzelne Waffen aufsammeln um eure Vorräte aufzustocken oder ein neues Gewehr zu finden. Im Multiplayer wird es nur Battlefield-typische KITS geben.

Die KI solltet ihr übrigens nicht unterschätzen. Mehr noch als bei anderen Games, ist sie sich ihrer Umgebung und vor allem ihrer verfügbaren Waffen und deren Möglichkeiten sehr wohl bewusst. Rechnet also damit, dass euch beim Einsatz eines Raketenwerfers nicht mit Pistolen geantwortet wird und ihr in einem Haus nicht lange campen solltet, wenn ihr eure Position schon verraten habt. Es könnte sein, dass euch Handgranaten durch die Türen und Fenster zufliegen oder ein Panzer eure Deckung stark perforiert.

"If there is a gun, to take me out - there is a gun, to take you out" - so die kurze Formel in diesem Fall.


Eine interessante Information erfuhren wir fast beiläufig zum Ende der Präsentation: Auch wenn BF Bad Company ein Konsolentitel bleiben wird, ist die FROSTBITE-Engine keine "Konsolen-Only" Varianz. Die Basis kann auf allen Systemen angewendet werden! Eine gute Nachricht für die PC-Spieler?


Erstellt » 06.11.2007 16:25   
Letztes Update » 24.07.2008 15:32   
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