Home
Home / User Datenbank / Blog von Mrs.Aldente    

    USERPROFIL » Mrs.Aldente
BUDDIES GALERIE (16) BLOG (5) BESUCHER KULTUR
GÄSTEBUCH (197) MAPS REPLAYS SUCHE CLAN GAMEACCOUNTS
KOHLE AKTIEN HAUSTIERE STATS M@IL

Mrs.Aldente's BLOG
  17.06.2008 - 20:42 - Bin mit einem Kleiderbügel verwandt!  
Der geneigte Leser unterliegt hier gewiss keinem Irrtum der visuellen Auflösung oder der verarbeitenden Hirnstrukturen. Der Sachverhalt liegt wahrheitsgemäß und völlig eindeutig auf dem Tisch. Genau wie Spiele Patches und Autos Reparaturen brauchen, tut auch jedes Menschlein von Zeit zu Zeit gut daran, sich im besten Fall der radikalen Entindividualisierung, die der gesellschaftliche Rahmen mehr oder weniger präzise, jedoch unübersehbar vorgibt, hinzugeben.

Was mit 16 belächelt, mit Anfang 20 schon sanft erahnt wird, ist spätestens nach einen Vierteljahrhundert Erdexistenz eine abgemachte Sache zwischen Dir und der Zeit. Es teilt sich nicht mehr so gut, setzt an und ich glaube auch fest, dass es Einfluss auf das Denkvermögen mit sich bringt. Spätestens dann, wenn man sich beim Beipflichten gut gemeinter Ratschläge ertappt, ist es eventuell schon zu spät.

Es gibt jetzt nur noch zwei Gruppen von Menschen. Manche akzeptieren aus Bequemlichkeit - das haben sie schon immer - andere führen einen martialischen Kampf gegen das Selbst. Einige scheinen die Wahl zu haben, andere nicht. Ich gehöre mittlerweile zu den anderen. Anfangs nicht gern, doch inzwischen mit wachsender Begeisterung. Der Erfolg gibt einem irgendwann Recht. Vergessen die Qualen, der Verzicht, der Schweiß. Bis zum nächsten Mal, gehab Dich wohl, Schmerz.

Aber ich schweife wie so oft ab. Es steht ja immer noch das "Ich bin mit einem Kleiderbügel verwandt!" im Raum. Sehr richtig. Heute im Bad vor dem Spiegel habe ich herausgefunden, dass ein einfacher, schwarzer, namenloser Kleiderbügel genau so breit ist, wie meine Schultern. Das ist sehr cool. Kann vielleicht nicht jeder nachvollziehen, muss auch nicht, aber das sich Wiedererkennen im Abstrakten, gehört nicht gerade zu den alltäglichen Momenten und ist daher ein sehr eingängiges Erlebnis.
  20.11.2007 - 12:30  
When I had journeyed half of our life's way, I found myself within a shadowed forest, for I had lost the path that does not stray.
  02.10.2007 - 15:56 - 2. Oktober 2007  
Wo Du früher warst,
ist ein Loch in der Welt,
um das ich tagsüber ständig herumwandere,
und in das ich nachts falle.

Ich vermisse Dich wahnsinnig.
  21.04.2006 - 12:27  
Ostern 2006

Begonnen hat die Geschichte am Freitag, Karfreitag, um genau zu sein. Zur „Vordehnung“ des Magens und Festigung der Leber ob des grossen Osterfressens, trainiere ich mit Freunden in unserer Lieblingslocation. In Kenntnis der Osterspeisekarte setze ich auf das, auf was mir nach den Feiertagen trotz Vogelgrippe nicht schlecht werden wird: Pute a la Carte. Der ein oder andere „Verdauungsschnaps“ hilft über die Schwere der festen Kost hinweg.
Ob Pute und Alkohol eine toxische Wirkung entwickeln... ich weiss es nicht. Im Moment muss ich davon ausgehen.
Jedenfalls ist mir nach der Heimkehr wohl noch ein wenig nach Zocken zu mute, und der neue Patch staubt im Downloadordner auch schon ewige Zeit vor sich hin. Als Kampfstiefel an und ab aufs Feld!
Irgendwann, es ist noch dunkel, wache ich durch ein heftiges Beinjucken auf. Komisch, irgendwie ist es warm geworden, die Wände haben ihre Farbe verloren und irgendein dämlicher Hubschrauber landet schon wieder 10m vor dem Fenster. Nichts Ungewöhnliches...ein paar Drinks, zu wenig Schlaf und die Wohnung 5min vom Klinikzentrum verlangen eben ihren Tribut. Wenn nur das eklige Jucken und Pieksen an Arm und Kopf weg wäre..
Einbildung...so hätte ich es zumindest abgetan, wenn ich nicht just in diesem Moment versucht hätte, vernehmlich zu gähnen. Stattdessen kam nur ein Gackern. Haha...da hab ich wohl zuviel getankt. Zumindest würde das auch die Federn und den interessanten Kopfputz erklären, die mir von meinem Display entgegenspiegeln.
Als ich noch so da sitze und mich über mich selbst totlache, höre ich draussen Stimmen, Poltern und Stiefelgetrampel. Hmm..seltsam vertraut. „Sniper!“ .. Wie bitte? Moment. Alle Statuslichter am Lapt...-- wo zum *** ist mein PC hin? „Move to this position!“ Also wenn ich jetzt auf dem Battlefield wäre, würde ich meine Minimap...*wuutsch*... ARGL! Erleichterung. Anscheinend bin ich eingeschlafen und verarbeite gerade eine intensive BF-Session und die zahlenmäßig überlegenen Chickenburger. Erschreckend real und komisch zugleich ist nur der Marine, der gerade im Hasenkostüm die Treppe heraufrennt, und mir ein Medkit vor die Füsse wirft. Ich tue es dem Kit gleich, um dem Kugelhagel des Snipers zu entkommen. Gerade noch rechtzeitig hechte ich aus dem Raum ins Freie. Reflektorisch linse ich nach meiner Healthanzeige..noch 3 Balken. Healthanzeige? Auch war ich bisher der Ansicht, dass sich vor meiner Wohnungstür eben keine Wüste erstreckt. Aber klar! Der Traum! Ok..altes Rezept: Zwicken hilft. In 90% der Fälle wacht man auf, in den restlichen ist es Montag.
...
Zwicken hilft nicht. Mittlerweile sitze ich seit einigen Runden in diesem seltsamen Traum fest. Da es keine Uhr „ingame“ gibt -es könnte ja ein eSportler seinen Klogang damit planen und folglich Vorteile rausschinden- kann ich nicht sagen, ob es eventuell nur Montag ist. Ich bin jedenfalls froh, ordentlich gegessen zu haben. Und obwohl ich nicht glaube, dass meine „Klasse“ von EA durch „Nahrungsmittelauswahl“ gefeatured würde, kann ich annehmen, dass ein Huhn nicht wirklich einen militärtarn-technischen Vorteil aus einem Federkleid zieht. Der Timer läuft..Mapchange! Die Eastereggs hab ich mittlerweile zumindest alle gefunden. Eine Bewegung. Ruckhaft drehe ich mich um. Der Sniper! Er lacht höhnisch und ruft: “Na endlich, hab ich Dich! Heute habe ich Lust auf ein knuspriges Hühnchen!“
In dem Moment wache ich endlich auf. Ich bin klatschnass geschwitzt. Der Blick nach unten lässt letzte Ängste schwinden: keine Federn, keine Krallen – wir haben Normalität erreicht.
Obwohl, so recht sicher bin ich mir da gar nicht. Diese beiden automatischen Serverscreenshots machen mir etwas Gänsehaut...


http://www.bf-news.de/f7c_playerinfo.php?go=galerie2&id=31434&bild=4521
  08.03.2006 - 23:04  
Weltfrauentag

Am heutigen Weltfrauentag möchte ich mich gegen die weibliche Beschneidung in Afrika bzw. dem Oman einsetzen. Bei dieser -auch heute- noch weit verbreiteten Sitte, werden die Genitalien kleiner Mädchen für immer verstümmelt. Mittels Rasierklingen, Scherben oder rostigen Messern werden ohne jegliche Betäubung Klitoris und Schamlippen weggeschnitten. Danach werden die Mädchen vernäht. Sie müssen unvorstellbare Qualen erleiden. Während sich jeden Tag die Welt weiter dreht als ob nichts wäre, erleiden immer noch 6000 Mädchen täglich dieses Schicksal.

Die Frauenbeschneidung hat zur Folge, dass viele Mädchen an sich häufig daran anschließenden Entzündungen des Genitaltrakts sterben müssen. Neben den psychischen Folgen wird ihnen lebenslänglich die Möglichkeit genommen, eine erfüllte Sexualität zu erleben, da sie große Schmerzen beim Geschlechtsverkehr haben. Auch spätere Geburten sind komplikationsreich, wesentlich erschwert und enden nicht selten tödlich.

Dieses grausame Ritual hat eine lange Tradition. Man möchte damit sicher stellen, dass die Frauen ihren späteren Ehemännern nicht fremd gehen und Schande über die Familie bringen. Die Frauen sollen durch die Verstümmelung ihrer Genitalien besonders rein und schön werden.

Mittlerweile formiert sich weltweit ein breiter Widerstand gegen diese Art der Folter im Namen der Tradition. Es beginnt sich etwas im Bewusstsein der Menschen dort zu ändern. Dennoch darf man nicht vergessen, dass tagtäglich immer noch tausende kleiner Mädchen dieser Tortur hilflos ausgeliefert sind. Man darf sie nicht vergessen. Jedes Mädchen ist ein Mädchen zuviel.



nach oben © 2003-2008 Copyright by Station54 Community Management GmbH, alle Rechte vorbehalten. Figh7Club genießt Markenschutz.
Alle Markenzeichen gehören allein den jeweiligen Inhabern. No Progamers were harmed by making of these websites.